Naturkindergarten | Riesmaier, Laura | 17.03.2025
Im Wandel der Jahreszeiten
Im Frühjahr können wir den Wandel der Jahreszeiten im Wald mit allen Sinnen erleben. Die Luft wird lauer, die Vögel singen ihre Lieder, die wärmenden Sonnenstrahlen locken die ersten Schmetterlinge hervor und die Erde wechselt ihr braunes Gewand. Doch wir schauen nicht untätig zu, sondern sind ebenso aktiv an der Erneuerung unseres Platzes beteiligt.
Den Auftakt hierzu bildet der Landschaftspflegetag. An diesem Tag schneiden unsere Eltern bündelweise Weiden, die wir anschließend mit den Kindern zu neuen Weidenzäunen flechten. Auch ein Weidentunnel zum Durchkriechen wurde in diesem Jahr gebaut. Die Beete und Blumenkübel müssen von altem Laub befreit und die Beete frisch umrandet werden. Auch der Barfußpfad war unter Laub verborgen und muss wieder hergerichtet werden – damit er kommen kann, der Frühling.
Auch die Vögel kommen nicht zu kurz. Während wir sie im Winter noch fleißig mit selbst hergestelltem Vogelfutter versorgt haben, sorgen wir nun dafür, dass die Nistkästen einsatzfähig sind.
Bei uns im Naturkindergarten gehört auch der Fasching zum Wandel der Jahreszeiten dazu. Traditionell jagen wir mit einem kleinen internen Umzug – mit viel Krach und Radau – den Winter aus dem Land hinaus. In diesem Jahr hat das besonders gut geklappt: Der Frühling ließ nicht lange auf sich warten, und schon bald bedeckten Schneeglöckchen, Scillas und Osterglocken den Waldboden. So können wir uns nun intensiv mit den Frühblühern beschäftigen und uns auf das Frühlingsfest im April vorbereiten.